20. Februar 2012 13:34

Re: Weil eine 64 Bit Version keinerlei Vorteil hätte

wer-braucht-schon-ein-pseudonym schrieb am 19. Februar 2012 14:48

> Wolfgang Nohl schrieb am 19. Februar 2012 14:10

> > Wenn eine Software keinen Vorteil aus den 64 Bit ziehen kann,
> > weshalb sollte man sie dann in 64 Bit anbieten?

> Weil das darunter liegende Betriebssystem 64bit hat (alle modernen
> Betriebssysteme haben 64bit) und es "normal" wäre, wenn die darauf
> laufende Software auch 64bit hat. Die 32bit-Anwendungen sind eine
> Altlast, die irgendwann abgeschafft werden muss, damit das
> Betriebssystem nicht bis in alle Ewigkeit die 32bit compatibility
> libs mitbringen muss.

Es ist wohl kaum die Aufgabe der VLC-Entwickler, die
Windows-Entwicklung voran  zu treiben. Soll doch MS vorpreschen. Der
größte Teil von Office 14 liegt bei mir jedenfalls unter Programme
(x86).

Davon abgesehen besteht keinerlei Eile: Die 16-Bit-Kompatibilität ist
erst nach ca. 15 Jahren rausgeflogen, und das auch nur in den
64-Bit-Systemen. Windows wird noch sehr lange einen 32-Bit-Layer
rumschleppen müssen. Erstmal müssen alle 32-Bit-Versionen aus der
freien Wildbahn verschwinden (mind. 5 Jahre ab jetzt). Dann gibt es
für Softwareentwickler keinen Grund mehr, neue Projekte mit 32 Bit zu
beginnen. Damit sind aber immer noch nicht die Altprojekte
umgestellt. Also weitere 5 Jahre Minimum, bis es nirgends mehr
32-Bit-Software zu kaufen gibt. Und dann will nicht jeder gleich
seine Altprogramme rausschmeißen. 

Fazit: Es wird wieder so um die 15 Jahre dauern.

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