1. Januar 2013 16:17

Re: "...(alles imho)...."

Dr.Goebel schrieb am 1. Januar 2013 15:34

> Das bedeutet aber NICHT, dass die Leute das WIRKLICH wollen.

Du weißt was "die Leute" wollen und bezeichnest andere als
Faschisten? Schön blöd, wenn man seine eigene Inkonsequenz nicht
erkennt.

> Quatsch. Das würde voraussetzen, dass es sich um ein generisches
> System/Problem handelt, was aber nicht so ist. Es ist ein
> *willkürliches*.

Du verstehst einfach nur nicht, was ich gesagt habe: Unnötige
Komplexität ist das zu bekämpfende Problem und diese gibt es
natürlich generisch bei jeder Problemstellung oder eben nicht,
vonwegen Gut und Böse.

> Du wirfst Psychologie und SW-Entwicklung durcheinander, ich kann hier
> keinerlei Parallelen entdecken. Klär mich auf!

Ich werfe gar nichts durcheinander, ich rede von der übergreifenden
Nutzung von sich in der Softwarebranche bewiesenen Paradigmen, wie
beispielsweise sehr komplexe, als ganzes unüberschaubare Probleme
soweit zu zerteilen, bis ihre Komplexität auf ein überschaubares Maß
herunter gebrochen wurde. Das macht man überall, wann immer sich in
irgendeinem Bereich des Lebens oder der Wissenschaft oder was auch
immer, ein Ansatz bewährt hat, überträgt man ihn auf ähnlich
gelagerte anderen Bereiche. Wenn es um gesellschaftliche Fragen geht,
macht man es aber genau andersherum und diskutiert, ob irgendwelche
Menschenhändler irgendwelche Rechte haben, anstatt einfach zu
entscheiden, dass man solche Leute und deren Geschäftsmodell nicht
haben will oder welche Auswirkungen eine Finanztransaktionssteuer so
haben könnte, obwohl Konjunktiv durch niemanden beantwortbar ist,
wenn die Mehrheit der Gesellschaft genau das schon allein aufgrund
ihres Gerechtigkeitsempfindens haben möchte etc. Alles unnötige,
sinnfreie zum Selbstzweck aufgeblähte Komplexität, die man in der
Softwareentwicklung auch nicht tolerieren würde.

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