29. Januar 2013 22:14

Re: einzige Möglichkeit

Demokratix schrieb am 29. Januar 2013 22:07

> > > Was kompletter Unsinn ist - jeder Künstler, der nicht Mitglied der
> > > Verwertungsgesellschaften ist, kann sich direkt an Google wenden -
> > > und wird so vermutlich (soweit er nicht zu den grossen gehört) mehr
> > > bekommen, als er jemals von der Gema ausgeschüttet bekäme.
> > 
> > Na, viel Spaß beim Nachweis, dass die Musik, die unter dem
> > Urlaubsvideo von Familie XYZ liegt, eigentlich von Dir stammt...

> Na eigentlich dachte ich, es ging um eine Beteiligung der Künstler an
> den Einnahmen von Google für Musikvideos - 

Nein, es ging um eine Beteiligung der Künstler an den Einnahmen von
Google für Videos, in denen Musik der Künstler verwendet wird - das
sind nicht notwendigerweise "Musikvideos" im engeren Sinne.

> wenn du einen Artikel
> darüber schreiben möchtest, wo Privatleute Musik ohne Erlaubnis für
> ihre Urlaubsvideos verwenden und online stellen, kannst du es gerne
> tun - viel Spass dabei.

Bitte schaue Dir mal die ganze Bandbreite der "musikalischen" Videos
bei youtube an. Das reicht von "bekannter Song, aber jetzt
karaokeartiger Texteinblendung" über "ich habe zu meinem
Lieblingssong von meiner Lieblingsband ein Video mit Fotos besagter
Lieblingsband gemacht" bis hin zu verschiedensten Coverversionen.
Alles das sind m.E. keine klassischen "Musikvideos", die vom Label
oder Künstler selbst hochgeladen wurden; da gibt es auch keine
Kontrolle. Trotzdem steht dem Urheber (Komponist/Texter) dafür eine
Vergütung zu.

Anzeige

heise online Themen