19. November 2002 10:39

www.gnucash.org mit www.openhbci.de

PBextrA schrieb am 19. November 2002 10:30
> Nun, die Homebanking-Software Situation unter M$ ist schon
> erbärmlich, eigentlich kann man nur mit Quicken arbeiten, weil nur
> dort HBCI mit Chip-Karte, Pin/TAN Verfahren und ansprechenden
> Finanzfunktionen einigermaßen etabliert sind. Sozusagen verdammt zu
> einem suboptimalen Programm.

> Wie sind Eure Erfahrungen unter LINUX mit Homebanking offline.

Seit wenigen Monaten ist eine HBCI-Bibliothek für Linux verfügbar
(www.openhbci.de), und seitdem arbeiten die Gnucash-Leute
(www.gnucash.org) mit Hochdruck daran, HBCI auch von Gnucash aus zu
unterstützen. Mit dem momentanen Beta-Release (Gnucash 1.7.3) kann
ich zumindest die einfachen Grundfunktionen meines Kontos bei der
Deutschen Bank seit ca. 6 Wochen erfolgreich erledigen. Stabiles
Release wird ca. Weihnachten erwartet.

Für weitere Funktionen (z.B. offline Aufträge Vorbereiten) fehlt dem
Gnucash-Team aber die Manpower -- HBCI ist halt nur für Deutsche
interessant und das schränkt die Anzahl der Mitstreiter in der
OpenSource-Community eben doch erheblich ein. Aber man wird sehen, ob
ein größerer Bekanntheitsgrad vielleicht nicht doch dafür sorgt, daß
nach und nach *sämtliche* aus Quicken et al bekannten Funktionen auch
in freier Software verfügbar ist.
cosh( )

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