20.12.2007 09:32
Der Anteil der Einzelhandelsunternehmen, die ihre Waren online vertreiben, ist von 2004 bis 2006 um sieben Prozentpunkte auf 18 Prozent gestiegen. Diese Unternehmen erzielten auf diese Weise 10 Prozent ihres Gesamtumsatzes, teilt das Statistische Bundesamt mit. Online-Verkäufe machen demnach 4 Prozent des Gesamtumsatzes des Einzelhandels aus. Im Januar 2007 gewährleisteten lediglich 44 Prozent der Einzelhandelsunternehmen mit Internet-Verkäufen ihren Kunden eine verschlüsselte Datenübertragung und damit einen weitgehend gesicherten Bestellprozess, teilt das Statistische Bundesamt weiter mit.
Über den Einzelhandel hinaus hätten im Jahr 2006 insgesamt rund 14 Prozent aller deutschen Unternehmen ihre Waren oder Dienstleistungen über das Internet verkauft, das seien vier Prozentpunkte mehr als im Jahr 2004. Allerdings mache der über das Internet erzielte Umsatz aller deutschen Unternehmen lediglich 3 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Während 12 Prozent aller Unternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten im Jahr 2006 Verkäufe über das Internet tätigten, seien es bei Unternehmen mit 20 bis 249 Beschäftigten 27 Prozent und bei den Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten 31 Prozent.
Alljährlich sehen Einzelhändler die Vorweihnachtszeit als Gradmesser für den Internethandel an und melden pünktlich ihre Zahlen. So erklärte kürzlich der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels, im November und Dezember würden schätzungsweise rund 4,6 Milliarden Euro umgesetzt, 500 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Der Verband des bundesdeutschen Onlinehandels geht von 4,8 Milliarden Euro Umsatz im Online-Weihnachtsgeschäft aus.
(anw)
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