21.12.2006 17:37
Beim Stichwort 3D-Desktop denken die meisten Anwender an Fenster mit Schatten, Transparenzeffekte und Ähnliches. Suns Projekt Looking Glass erschließt dem Desktop die dritte Dimension: Fenster klappen zur Seite und lassen sich umdrehen, Icons liegen auf einem waagerechten Brett. Auch Anwendungen können die 3D-Effekte nutzen. Die Software, die Suns Java-Umgebung und die Java-3D-Erweiterung benötigt, lässt sich unter Linux und Solaris als "echter" Desktop nutzen, unter dem alle Anwendungen laufen.
Windows-Anwender erhalten derzeit lediglich eine bessere Demo, in der sich nur die mitgelieferten Programme, aber keine normalen Windows-Anwendungen verwenden lassen. Einen ersten Erfahrungsbericht finden Sie auf heise open in dem Artikel Looking Glass: 3D-Desktop à la Sun.
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(odi)
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