14.08.2004 13:33
Einer Note des Investment-Hauses Goldman Sachs zufolge hat AMDs Chief Executive Hector Ruiz bestätigt, das man bereits begonnen habe, erste Mobil-Prozessoren aus der 90-nm-Fertigung an Notebook-Hersteller auszuliefern. In gut einem Monat sollen auch die ersten Desktop-Chips mit den verkleinerten Strukturen PC-Hersteller erreichen. Der technisch anspruchsvolle 90-nm-Prozess verspricht vor allem geringere Stromaufnahmen der CPUs, sofern nicht stark erhöhte Transistorzahlen diesen möglichen Vorteil wieder aufzehren.
Zwar hat Ruiz keine konkreten Angaben zu den Codenamen der ausgelieferten Notebook-Prozessoren gemacht. Ein Blick in die AMD-Roadmap lässt aber vermuten, dass es sich um die zuletzt in die zweite Jahreshälfte 2004 verschobenen Athlon-64-Chips mit dem Odessa-Kern handelt. Als Desktop-CPUs werden Winchester und San Diego erwartet.
(law)
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