12.02.2008 17:47
Der taiwanische PC-Hersteller Acer hat den Nettogewinn im vierten Quartal 2007 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 76,9 Prozent auf 2,3 Milliarden Taiwan-Dollar (49,4 Millionen Euro) steigern können. Der Umsatz im Zeitraum Oktober bis Dezember kletterte um 24 Prozent auf 146,7 Milliarden Taiwan-Dollar (3,15 Milliarden Euro). Berücksichtigt wurden in der Bilanz erstmals Erlöse des US-amerikanischen PC-Fabrikanten Gateway, den Acer im Herbst vergangenen Jahres für 710 Millionen US-Dollar übernommen hatte und damit zur weltweiten Nummer drei im PC-Geschäft aufstieg. Zum Konzern gehört inzwischen auch die vor allem in Europa starke Packard-Bell-Gruppe, die 2006 an Gateway verkauft worden war.
Für das Gesamtjahr 2007 weist Acer Umsätze in Höhe von 461,7 Milliarden Taiwan-Dollar (9,92 Milliarden Euro) aus, eine Steigerung gegenüber 2006 um 25 Prozent. Der Nettogewinn nahm im Jahresvergleich um 26 Prozent auf 12,9 Milliarden Taiwan-Dollar (277,2 Millionen Euro) zu. Bezogen auf Stückzahlen erwartet der Konzern für das laufende Geschäftsjahr eine Absatzsteigerung um 30 bis 35 Prozent, im Laptop-Segment sollen 40 Prozent mehr Geräte ausgeliefert werden. Während die Marktforscher von IDC Acer im globalen Vergleich mit einem PC-Marktanteil von 9,6 Prozent (4. Quartal) auf Platz drei hinter Hewlett-Packard und Dell einstufen, liegt der Konzern in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten, Afrika) mit 13,1 Prozent Marktanteil bereits vor Dell (10,8 Prozent).
(pmz)
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