25.09.2007 15:33
Der US-Hersteller Apple warnt laut Berichten unter anderem der BBC davor, dass die Nutzung des iPhone mit einem nicht autorisierten Mobilfunkbetreiber zu einem irreparablen Schaden des Geräts führen kann. Wenn auf einem manipulierten iPhone Software-Updates von Apple installiert würden, könne es dauerhaft unbrauchbar werden. Also könnten Nutzer von entsperrten Apple-Telefonen beispielsweise nicht in den Genuss eines für diese Tage geplanten offiziellen Updates kommen, mit dem sie per Knopfdruck Musik im iTunes Store beziehen könnten.
Im Internet kursieren diverse Möglichkeiten, die Beschränkungen des iPhone aufzuheben. Im August hatte ein US-Student den Net-Lock, der den Funknetzzugang auf das AT&T-Netz beschränkt, ausgehebelt und den Vorgang dokumentiert. Allerdings musste hier das Gerät zum Entfernen des SIM-Lock geöffnet werden, um die Baseband-Chip-Firmware neu zu schreiben. Im September wurde eine Methode des iPhone Dev Wiki Team bekannt, bei dem die SIM-Sperre des iPhone mit einer Software-Lösung ausgehebelt wird. Schäden, die durch solche Manipulationen in Zusammenhang mit Updates der Firmware auftreten, fallen bei Apple nicht unter die Garantie.
Kurz nach Auftauchen der iPhone-Hacks hatte Apple-Chef Steve Jobs zur Präsentation des iPhone in Berlin gesagt, dass sein Unternehmen etwas gegen die Software und die Hacks unternehmen werde, die den SIM-Lock und die Festlegung auf einen Provider beim iPhone umgehen. In Großbritannien sagte Jobs, sein Unternehmen befinde sich in einem Katz-und-Maus-Spiel mit den Hackern. Er sei sich aber nicht sicher, ob Apple die Katze oder die Maus sei. Das iPhone ist bisher nur in den USA zu haben. Ab dem 9. November wird es in Deutschland von T-Mobile angeboten.
(anw/c't)
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