03.07.2007 16:52
Der taiwanische Hardware-Hersteller Asustek gab gestern offiziell die Trennung des Geschäftsbereichs der Auftragsfertigung in zwei Firmen bekannt. Während Pegatron Aufträge von Kunden für PC-Komponenten übernimmt, konzentriert sich Unihan auf die Fertigung von Gehäusen, Baugruppen und computerfremden Produkten. Die Herstellung und der Vertrieb der unter der eigener Marke angebotenen Komponenten bleiben weiter in der Hand der taiwanischen Mutter.
Als Begründung für die Abspaltung und Trennung führt Asustek eine höhere Flexibilität und größere Wettbewerbschancen durch die Spezialisierung der einzelnen Firmen an. Ein weiterer Grund könnte in der gesetzlichen Beschränkung für taiwanische Unternehmen liegen, höchstens 40 Prozent ihres Wertes in China anzusiedeln. Durch die Wahl eines außerhalb von Taiwan liegenden Firmensitzes der neu gegründeten Töchter kann Asustek diese Klausel umgehen. In der Vergangenheit führten andere Unternehmen (wie Acer) ähnliche Umstrukturierungen durch. Durch die bessere Ausrichtung auf unterschiedliche Märkte sehen Börsenanalysten Wachstumschancen. Infolgedessen stieg der Börsenkurs von Asustek überdurchschnittlich um mehr als 3 Prozent.
Zu Asustek Computer (CEO: Jonney Shih) gehören ferner unter anderem auch die auf Billigmainboards spezialisierte Firma ASRock, die von Elitegroup (ECS) übernommene Notebook-Fertigung namens Asusalpha, eine Chip-Designfirma namens ASMedia Technology, der Handy-Auftragsfertiger Asmobile Communication, die Server- und Storage-Tocher Axus Microsystems oder die PC-Marke AsusPower. Ein zwischenzeitlich mit Gigabyte geplantes Joint Venture wurde wieder abgesagt.
Asus hat auch Werke in Mexiko und der Tschechischen Republik. Das mexikanische Werk und die Marke ASRock arbeiten künftig unter dem Pegatron-Dach. (Christian Hirsch) / (Christian Hirsch)
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(ciw)
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