17.03.2007 13:46
Experten des Bundeskriminalamtes (BKA) und des Bundesinnenministeriums prüfen derzeit, ob die Polizei Web-2.0-Plattformen wie YouTube und Myspace nutzen darf, um Fahndungsaufrufe, Fotos von gesuchten Personen oder Aufnahmen von Überwachungskameras im Internet zugänglich zu machen. Christian Sachs, ein Sprecher des Ministeriums, teilte der "Frankfurter Rundschau" mit, man sei an dieser Art der Fahndung interessiert, um Aufrufe schneller und weiter verbreiten zu können.
Der Bericht über das Gespräch steht in der Ausgabe vom heutigen Samstag sowie online auf der Website der FR. Das Bundeskriminalamt habe großes Interesse an dieser Art der Fahndung, sagte Sachs der Zeitung, die Rechtslage sei aber noch nicht hinreichend geklärt. Es werde auch geprüft, ob eine Änderung der Strafprozessordnung nötig sei, um die Fahndung per Web 2.0 zu ermöglichen.
(dwi/c't)
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