02.12.2008 13:04
Schon seit vielen Jahren gilt IPv6 als das Internet der Zukunft, obwohl die Technik längst ausgewachsen und stabil ist. Mit dem nahenden Ende des IPv4-Adressraumes steigt der Leidensdruck, endlich auch die neue Protokollversion einzuführen. Schließlich möchte man weder hässliche Krücken benutzen, noch viel Geld für die letzten IPv4-Adressen ausgeben oder mitanhören, wie die Router sterben. Trotzdem zögern viele, die Reise in die Weiten des IPv6-Adressraums anzutreten.
Um den Erfahrungsaustausch zu stärken, veranstalten heise Netze, iX und DE-CIX gemeinsam den ersten deutschen IPv6-Kongress. Am 28. und 29. Mai 2009 kommen in Frankfurt (Main) IT-Verantwortliche, Admins und Techniker zusammen, um über ihre Erlebnisse, Erfolge und Fehlschläge bei der IPv6-Einführung zu berichten und "Best Practices" zu beschreiben. Am 28. Mai finden außerdem Tutorials zu einzelnen Bereichen der IPv6-Praxis statt.
Noch bis zum 15. Dezember läuft der Call for Papers: Wer sich mit einem eigenen Vortrag am Programm beteiligen möchte, kann ihn online anmelden. Im Januar wird das endgültige Programm festgelegt und unter www.ipv6-kongress.de veröffentlicht. Auf dieser Seite werden sich dann auch die weiteren Einzelheiten zum IPv6-Kongress finden.
Neben Tutorials und Grundlagenvorträgen mit praktischer Ausrichtung suchen wir Erfahrungsberichte über IPv6-Projekte, und zwar nicht nur Erfolgsgeschichten. Gerade aus (noch) nicht erfolgreichen Projekten lässt sich gut lernen, wo die Fallstricke liegen. Thematisch sind alle Bereiche geeignet, in denen IPv6 zum Einsatz kommt: Vom LAN über den Internet-Zugang bis zu eigenen öffentlichen Servern.
(je)
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