20.06.2007 13:47
Den Konzernumbau begleitet der taiwanische Auftragsfertiger mit einer experimentierfreudigen Namensfindung für die neue Gesellschaft. Nachdem BenQ sich ursprünglich für Jia Da Corporation entschieden hatte, folgte jüngst eine Korrektur zu Jia Das. Für die englischsprachige Welt kündigte BenQ nun aber noch den Namen Qisda an – was für "quality innovation speed driving and achievements" stehen soll.
Unter diesen beiden Firmenbezeichnungen, die ab 1. September 2007 gelten sollen, will der Konzern sich künftig auf die Fertigung von LC-Displays, Projektoren, Multifunktionsdruckern (MFP) und Handys konzentrieren. Schon im kommenden Jahr solle das Unternehmen profitabel arbeiten, kündigte Chairman KY (Kuen-Yao) Lee gegenüber dem taiwanischen Branchendienst Digitimes an. Im vergangenen Jahr mussste BenQ noch einen Verlust in Höhe von 27,6 Milliarden taiwanische Dollar (rund 620 Millionen Euro) ausweisen.
Die LCD-Produktion soll mit 30 bis 40 Prozent den Löwenanteil zum Umsatz beisteuern. Aus der OEM-Fertigung von Notebooks wolle sich das Unternehmen ganz heraushalten. Die Vermarktung von Produkten der Eigenmarke BenQ werde hingegen unverändert fortgeführt, erklärte Lee. BenQ agiere dabei als 100-prozentiges Tochterunternehmen von Qisda.
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