28.11.2008 13:28
Die Flucht in die virtuelle Welt der Computer ist nach Ansicht des Soziologen Ulrich Auer von der Universität Ulm kein typisches Problem Jugendlicher. Studenten seien noch viel häufiger betroffen. Wenn zum ersten Mal die gewohnte Umgebung des Elternhauses und der Freundeskreis fehlen, könne der Computer helfen, diese Probleme zu vergessen, sagte der Forscher im dpa-Interview. Aufgrund von Umfragen schätzt er, dass rund 1000 der 3800 männlichen Studenten an der Universität Ulm gefährlich viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen. Für ihn gilt: "Wer mehr als zwei Stunden am Tag privat am Computer sitzt, droht zu vereinsamen".
Siehe dazu auch:
(dpa) / (dpa)
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(js)
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