10.03.2010 17:00
Buffalo will die drei WLAN-Router WZR-HP-G300NH, WHR-HP-G300N und WHR-HP-GN aus der Serie "Nfiniti Wireless-N" ab Werk mit der erweiterbaren Linux-Firmware DD-WRT ausrüsten.
Während der WHR-HP-GN technisch mit einem 4-Port-Fast-Ethernet-Switch und maximal 150 MBit/s schnellem WLAN-Access-Point eher Hausmannskost bietet, schaufeln WZR-HP-G300NH und WHR-HP-G300N bis zu 300 MBit/s über die Funkstrecke (zwei Datenströme gemäß IEEE 802.11n). Beim WZR-HP-G300NH verbindet zudem ein Gigabit-Ethernet-Switch bis zu vier Netzwerkgeräte per Kabel mit dem LAN. Der Router hat 32 MByte RAM an Bord und speichert Firmware und Einrichtungsdaten in vier MByte Flash. Über einen USB-2.0-Port kann man nicht nur ein UMTS-Modem ansprechen, sondern auch externe Medien anbinden.
Für das Funknetz setzt der WZR-HP-G300NH auf den WLAN-Chipsatz ar7240 von Atheros, sodass sich im Zusammenspiel mit der Linux-Firmware DD-WRT viele Einsatzmöglichkeiten ergeben. Die Geräte arbeiten nicht nur als Basisstation, sondern auch als Repeater und Client und sie können das Funknetz per Multi-SSID in mehrere Zellen unterteilen, die sich in VLANs sperren lassen. DD-WRT lässt sich recht einfach über sein Paketsystem erweitern, das beispielsweise IPv6, diverse VPN-Techniken, Quality of Service oder virtuelle LANs (VLANs) nachrüstet. Weitere 1000 Software-Pakete steuert das Optware-Projekt bei. Die Linux-Firmware lässt sich über eine um Buffalo-Spezifika ergänzte Browser-Oberfläche steuern und einrichten.
Der DD-WRT-Entwickler NewMedia-NET war bereits 2007 eine Kooperation mit Buffalo eingegangen. Die Modelle WHR-HP-G300N sowie WHR- HP-GN sollen ab Mai 2010 mit DD-WRT erhältlich sein, den WZR-HP-G300NH will Buffalo ab Juli mit dieser Firmware auf den Markt bringen.
(rek)
English version: DD-WRT to power Buffalo Wi-Fi routers
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
Themen-Forum Funknetze
Eigentlich sollten IPv4 und IPv6 problemlos parallel funktionieren. Doch allerhand bekannte und bisher unentdeckte Programmierfehler können den Spaß verderben. Um zu probieren, ob das wirklich ein Problem ist, schaltet heise online für einen Tag IPv6 ein.
mehr…
Mit dem Spanning Tree Protocol (STP) machen Administratoren ihre Büronetze schon seit Jahren robuster gegen den Ausfall von Übertragungswegen. Doch die sekundenlangen Umschaltzeiten sind für industrielle Anwendungen viel zu langsam. Selbst der Nachfolger RSTP (Rapid STP) benötigt für das Umschalten bis zu einer halben Sekunde und genügt deshalb für viele industrielle Anforderungen noch nicht. Proprietäre Entwicklungen drücken die Reaktionszeit nochmals um eine Größenordnung.
mehr…
ONLINE MARKT
Werbung