01.07.2009 11:21
In einer Reaktion auf den offenen Brief, den Open-Source-Guru Richard Stallman vor einigen Tagen zu der Mono-Problematik in Debian schrieb, weist der Debian-Entwickler und Sprecher der Linux-Distribution Alexander Reichle-Schmehl darauf hin, dass Debian keineswegs vorhabe, die umstrittene Programmierumgebung in die Standard-Gnome-Installation aufzunehmen. Genau von dieser Annahme war Stallman in seiner Argumentation, weshalb es gefährlich sei, bei der Anwendungsentwicklung auf Mono und C# zu setzen, ausgegangen.
Eine Standardinstallation der Desktop-Umgebung mit Hilfe des Meta-Package gnome-desktop bringe, betonte Reichle-Schmehl, ein relativ schlankes Gnome ohne Beigaben auf die Platte. Daran werde sich auch nichts ändern. Wer sich hingegen für das Meta-Package gnome entscheidet, bekommt Gnome "mit Zusatzkomponenten" und dazu gehört auch der Stein des Anstoßes, die auf Mono basierende Notizverwaltung Tomboy, die ihrerseits das Paket mono-runtime an Land zieht.
Siehe dazu auch:
(Alexandra Kleijn)
/
(akl/c't)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
Kommentare lesen (320 Beiträge)
Themen-Forum Open Source allgemein
Software systemweit installieren darf man unter Linux nur mit Root-Rechten. Dieses alte Unix-Prinzip ist in Fedora 12 aufgeweicht.
mehr…
Optimierungen an Btrfs und im Block-Layer sollen den Datendurchsatz erhöhen. Zudem gibt es einige neue Treiber für Storage-Hardware.
mehr…
Auch mit der zwölften Version befindet sich Fedora an der Spitze der technischen Entwicklungen in der Linux-Welt.
mehr…
Wo wird Open-Source-Software eingesetzt und wie sehen die Erfahrungen der Anwender aus?
mehr…
Lieber verspätet als unfertig, scheint die Devise der Gnome-Entwickler zu lauten.
mehr…
ApacheCon 2009: Lucene, Hadoop und mehr
Linux-Kongress 2009: Neue Dateisysteme, besser programmieren
LinuxTag 2009: Linux im Kleinen
Google-Gründer: Chrome OS und Android wachsen zusammen
Sicherheitslücken in Add-ons gefährden Firefox-Anwender
Mozilla Foundation legt Finanzbericht 2008 vor
ONLINE MARKT
Werbung