31.12.2007 17:22
Der bisher auf Direktvertrieb fokussierte Computerhändler Dell setzt neuerdings auf den Verkauf in Supermärkten und Elektronikketten. Neuester Partner von Dell ist der britische Supermarktriese Tesco. Ab Januar werden Dell-Produkte der Serien XPS und Inspiron in den Tesco-Geschäften in Großbritannien, Irland, Polen, der Slowakei und Tschechien erhältlich sein. "Mit über 13 Millionen Kunden, die wöchentlich bei Tesco einkaufen, wird dieses Abkommen substanzielle Öffentlichkeit für Dells Marke und Produkte bringen", freut sich Mark Ormerod, Dells Vizepräsident für das Konsumentengeschäft in Europa, dem Nahen Osten und Afrika.
In den letzten Monaten hat Dell bereits Vertriebspartnerschaften mit zahlreichen Einzelhändlern getroffen: Best Buy (USA), Courts (Singapur), Gome (China), Bic Camera (Japan), Carphone Warehouse (Großbritannien), Wal-Mart (USA, Kanada, Brasilien, Mexiko) sowie DSG International und Carrefour (Europa). Damit werden Geräte von Dell bald in über 10.000 Märkten verfügbar sein.
Zur neuen Strategie gehört auch ein Programm namens PartnerDirect für Dell-Partner, die Businesskunden Lösungen anbieten. Die weltweit über 30.000 Partner sollen bessere Unterstützung und eine neue Provisionsstruktur erhalten. Sie werden in einfache "registrierte Partner" und stärker involvierte "zertifizierte Partner" eingeteilt. Sie können sich zudem als Partner für "Managed Services" zertifizieren lassen, um dann im Namen von Dell die IT-Infrastruktur von Dell-Kunden managen zu dürfen. Dabei sollen auch Nicht-Dell-Produkte betreut werden. Bei den Managed Services sollen insbesondere die durch die Übernahmen von Everdream sowie SilverBack Technologies erworbenen Fertigkeiten zur Geltung kommen. (Daniel AJ Sokolov) (Daniel AJ Sokolov)
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(hps)
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