26.09.2007 17:52
Das israelische Unternehmen Qumranet, Entwickler des jüngsten Linux-Hypervisors KVM (Kernel-based Virtual Machines), hat sein erstes Produkt vorgestellt. Solid ICE (für Independent Computing Environment) ist eine KVM-basierte Lösung zur Virtualisierung von Windows- und Linux-Desktops. Die Desktops laufen unter zentraler Kontrolle in virtuellen Maschinen auf Linux-Servern; der Zugriff erfolgt von Thin Clients oder normalen PCs über das speziell entwickelte Protokoll SPICE. Damit sollen sich auch Multimediafähigkeiten auf den virtualisierten Desktops nutzen lassen, etwa das Abspielen von Videos. Laut Qumranet handelt es sich bei Solid ICE um die erste speziell für die Desktop-Virtualisierung entwickelte Komplettlösung.
(odi)
Themen-Forum Desktop
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
Permalink: http://heise.de/-179467