10.11.2009 08:57
Die Computerspiele-Firma Electonic Arts will einerseits rund 100 Millionen Dollar pro Jahr einsparen, andererseits gibt man mindestens 300 Millionen US-Dollar für die Übernahme von Playfish aus. Der Sparkurs kostet insgesamt rund 1500 Arbeitsplätze, rund 17 Prozent der Jobs bei Electronic Arts; mehrere Standorte sollen geschlossen werden.
Der Spiele-Absatz von Electronic Arts war unter anderem durch die Rezession in Folge der Finanzkrise deutlich zurückgegangen – netto blieb ein Millionenverlust: Im zweiten EA-Geschäftsquartal betrug der Nettoverlust 391 Millionen US-Dollar nach einem Verlust von 310 Millionen US-Dollar im gleichen Vorjahresquartal. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 12 Prozent von 894 auf 788 Millionen US-Dollar. Dabei stieg der Absatz mit PC-Spielen um 5 Prozent, mit Spielen für Nintendos Wii um 51 Prozent und für Sonys Playstation 3 um 18 Prozent. Mit Spielen für die Xbox 360 ging der Umsatz allerdings um 41 Prozent zurück; ebenfalls starke Rückgänge verzeichnete Elextronic Arts bei Spielen für die mobilen Konsolen Nintendo DS (minus 50 Prozent) und Sony PSP (minus 44 Prozent).
(jk/c't)
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