25.01.2011 10:10
Ericsson im vierten Quartal mit Nachfrage-Schub in China
Der Telecomausrüster Ericsson hat im vierten Quartal Umsatz und Gewinn dank starker Nachfrage für Breitbandtechnik deutlich gesteigert. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 58,3 Milliarden auf 62,8 Milliarden Schwedische Kronen (7,2 Milliarden Euro). Besonders das Geschäft in China zog an.
Unterm Strich verdiente Ericsson 4,4 Milliarden Kronen nach 0,7 Milliarden Kronen ein Jahr zuvor. Die Gründe für den Gewinnsprung lagen in Verbesserungen im Geschäft des Gemeinschaftsunternehmens Sony Ericsson sowie einem Rückgang der Kosten für den Konzernumbau. Das Tochterunternehmen ST-Ericsson, ein Joint Venture mit dem Halbleiterhersteller STMicroelectronics, hatte im vierten Quartal 577 Millionen US-Dollar Umsatz beigesteuert, dabei jedoch einen Verlust von 177 Millionen Dollar verbucht.
Im gesamten Geschäftsjahr ging der Umsatz um 2 Prozent auf 203,3 Milliarden Kronen zurück. Der Nettogewinn legte um 172 Prozent auf 11,2 Milliarden Kronen zu. Seit Mitte vergangenen Jahres habe sich das Geschäft spürbar aufgehellt, sagte Unternehmenschef Hans Vestberg laut Mitteilung. Der Verwaltungsrat will der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 2,25 Kronen vorschlagen. Vor einem Jahr hatten die Schweden 2,0 Kronen je Aktie ausgeschüttet. (dpa)
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(anw)