25.09.2007 13:25
Der Windows Home Server (WHS) ist noch gar nicht richtig auf dem Markt, da will Microsoft schon das erste Update verteilen. Am morgigen Mittwoch soll es automatisch eingespielt werden – sofern der Update-Mechanismus aktiviert ist. Zur gleichen Zeit geht das Update an die OEMs und Channel-Partner, die die RTM-Version (Release To Manufacturing) des Windows Home Server bereits seit Juli in den Händen halten.
Ob das Update Microsofts Reaktion auf Hewlett-Packards Einwände gegen die Benutzerfreundlichkeit des Betriebssystems ist, lässt der Eintrag in Microsofts WHS-Blog offen. Das ist aber wahrscheinlich, denn die meisten Korrekturen beziehen sich auf die monierte "out-of-the-box experience" und Usability, etwa neu hinzugekommene Warnhinweise, dass der WHS-Administrator den Rechner nicht neustarten dürfe, während das Update läuft. Des Weiteren hat Microsoft nach eigenen Angaben einige Hilfedateien erweitert, die dem Heimserver-Admin bei Problemen mit der Passwort-Wahl oder der Betriebssystemaktualisierung bei gleichzeitigem Einsatz von Firewall-Software beiseite stehen. Außerdem soll die Backup-Funktion jetzt stabiler laufen.
Ursprünglich war die Auslieferung von HPs MediaSmart-Server für den September geplant. Mittlerweile scheint es aber realistischer, dass verkaufsfertige WHS-Komplett-PCs erst zum Weihnachtsgeschäft in die Regale kommen, so auch etwa der Scaleo Home Server von Fujitsu-Siemens oder die WHS-Box von Medion.
Der Windows Home Server ist für Familien mit mehreren Windows-PCs gedacht, die über die Server-Freigaben Daten speichern und gemeinsam nutzen wollen – leichte Bedienbarkeit und Erweiterbarkeit sowie Sicherheit in Form redundanter Speicherung und Backups inklusive. Den Windows Home Server soll es nicht nur als fertige Box geben, sondern auch als System-Builder-Version. Einige Händler führen sie schon in ihrem Angebot zu Preisen ab 124 Euro.
(ola)
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