25.07.2006 15:32
Der Privatdetektiv Steven Rambam, auch als Nazi-Jäger bekannt, wurde am vergangenen Wochenende kurz vor einem Vortrag auf dem Hacker-Kongress HOPE Number 6 in New York von FBI-Beamten festgenommen. Rambam wollte berichten, wie es ihm in nur viereinhalb Stunden gelungen ist, mehr als 500 Seiten an Daten über einen Kongressteilnehmer nur mit der Suche in öffentlichen und in einigen privaten Datenbanken zu sammeln.
Teilnehmer des Kongresses glaubten zuerst an einen PR-Gag Rambams, als dieser von den Beamten mit der Nachfrage, ob er bewaffnet sei, von der Bühne geholt, in Handschellen gelegt und schließlich abgeführt wurde. Wie US-amerikanische Medien jedoch am heutigen Dienstag berichten, wird Rambam vorgeworfen, sich als FBI-Beamter ausgegeben, einen Zeugen aus dem Zeugenschutzprogramm aufgesucht und auf diesen Einfluss genommen zu haben. Er gestand dies gestern vor dem New Yorker Bezirksgericht für den südlichen Distrikt und wurde daraufhin vorerst wieder auf freien Fuß gesetzt.
(dmk/c't)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
Kommentare lesen (322 Beiträge)
Themen-Forum Politik und Gesellschaft
Programmieren von Exploits
Sieben Tutorials zeigen alles, was man wissen muss, um zuverlässige Exploits für Buffer Overflows in Software zu schreiben
mehr...
TLS-Renegotiation-Schwachstelle erklärt
Anhand einfacher Grafiken zeigt Thierry Zoller, wie sich die TLS-Renegotiation-Schwachstelle ausnutzen lässt.
mehr...
Security Operations von Innen
Im Security Operations Center (SOC) überwacht Symantec aus der Ferne die Netzwerke seiner Kunden auf Hackerangriffe und verdächtige Aktivitäten. Wir haben uns das SOC von innen angeschaut.
mehr...
Sicherheitslücken in Add-ons gefährden Firefox-Anwender
ENISA-Studie hilft bei Risikoabschätzung für Cloud Computing
Fedora rudert bei den Installationsrechten zurück
PHP 5.3.1: Bug-Fixes und Sicherheitskorrekturen
Forderungen nach mehr Videoüberwachung für Sicherheit in Bus und Bahn
ONLINE MARKT
Werbung