14.08.2007 16:32
17 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner sind bereits einmal Opfer eines Internetbetrugs geworden. Das hat Harris Interactive im Auftrag von Microsoft durch Online-Befragung von 2482 Personen im Mai herausgefunden. 81 der Opfer von Phishing und anderen Delikten haben dabei selbst beigetragen, indem sie beispielsweise eine E-Mail geöffnet hatten, die scheinbar von einer vertrauenswürdigen Personen oder einem Unternehmen stammte.
Microsoft-Experten bezeichnen nach eigenen Angaben diese Form des Betrugs, bei dem die Täter eine falsche Identität vortäuschen, als eine der größten Gefahren, denen Verbraucher online ausgesetzt sein können. Dabei komme hinzu, dass 58 Prozent der Befragten angegeben, sie wüssten wenig bis gar nichts über diese Gefahren.
Der Softwarekonzern verweist auf eine Studie der Anti-Phishing Working Group, deren Mitglied Microsoft ist. Laut dieser habe zwischen März und April 2007 die Zahl der Phishing-Websites um 166 Prozent zugenommen.
(anw)
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