27.07.2007 13:55
Der japanische Computerkonzern Fujitsu ist nach Wertberichtigungen auf Anlagevermögen im abgelaufenen ersten Quartal seines Geschäftsjahres in die roten Zahlen gerauscht. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben einen Verlust von 14,78 Milliarden Yen (90,2 Millionen Euro) verbucht, nach einem Gewinn von 664 Millionen Yen (4 Millionen Euro) im Vorjahresquartal. Der Umsatz stieg in der Vergleichsperiode von 1,103 Billionen Yen (6,7 Milliarden Euro) um 5,8 Prozent auf 1,167 Billionen Yen (7,2 Milliarden Euro). Das operative Ergebnis stürzte dagegen um 80 Prozent auf 2,95 Milliarden Yen ab.
Das erklärt Fujitsu mit Änderungen in der Bilanzierung, die zu Wertberichtungen bei Anlagevermögen von rund 25 Milliarden Yen geführt hätten. Ohne diese Belastung hätte das operative Ergebnis bei 5,6 Milliarden Yen gelegen. Das Ergebnis wurde auch durch die Device-Solutions-Sparte belastet, die trotz eines Wachstums von gut 5 Prozent einen operativen Verlust erwirtschaftete. Das Geschäft mit Computern, Festplatten und anderen Produkten zog um knapp 9 Prozent an, während das System- und Servicegeschäft um gut 5 Prozent zulegen konnte.
Fujitsu hat seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr von 75 auf 65 Milliarden Yen gesenkt und bleibt bei einer Umsatzerwartung von 5,4 Billionen Yen.
(vbr)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
Permalink: http://heise.de/-156515