28.08.2007 09:36
Der Autokonzern General Motors hat erstmals einen direkten Vertrag mit dem Batterie-Start-up A123 Systems geschlossen. Die Firma aus dem US-Bundesstaat Massachusetts soll zu den Ausrüstern des "Plug-in-Hybrid" Chevrolet Volt gehören, der spätestens 2011 in Produktion gehen soll, berichtet das Technologiemagazin Technology Review in seiner Online-Ausgabe.
A123 hat einen neuen Hochleistungsakku auf Basis einer neuen Batteriechemie entwickelt, mit der Lithium-Ionen-Zellen mehr Energie speichern können. Vor allem sind die neuen Batterien aber sicherer – Probleme mit brennenden oder gar explodierenden Zellen sollen nicht mehr vorkommen, was insbesondere für den Fahrzeugbau von größter Bedeutung ist. Derzeit baut das Unternehmen eine flachere Version einer zylindrischen Batterie, mit der Heimwerkergeräte angetrieben werden.
Der Chevrolet Volt ist eine Limousine der Kompaktklasse, die bis zu 65 Kilometer mit einer Akkuladung fahren können soll, sodass die meisten Besitzer ihre täglichen Erledigungen ohne Nutzung des ebenfalls eingebauten Benzinmotors durchführen können. Dieser lädt den Akku erst dann wieder auf, wenn die Batterie keinen Strom mehr hat.
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(bsc)
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