30.04.2009 12:26
Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) hat die Verschlüsselungslösung "Secuvoice" der Düsseldorfer Firma Secusmart nach der vorläufigen VS-NfD (Verschlusssache - Nur für den Dienstgebrauch)-Zulassung für den Einsatz in Behörden genehmigt. Damit dürfen Behörden und andere staatliche Einrichtungen entsprechend ausgerüstete Telefone für Gespräche dieser niedrigsten Geheimhaltungsstufe benutzen.
Die Software verwendet auf einer microSD-Karte gespeicherte Zertifikate zur gegenseitigen Authentifizierung der Telefone unabhängig von der jeweiligen Rufnummer. Die Verschlüsselung der analogen Gesprächsdaten erfolgt mit einem 128 Bit langen AES-Schlüssel, zu dessen Aushandlung ECC (Elliptic Curve Cryptography) dient. Da mit dieser Technik sehr kurze Schlüssel möglich sind, dauere die Ermittlung des symmetrischen Schlüssels nur rund drei Sekunden.
Secuvoice läuft auf den Nokia-Smartphones der E- und N-Serien sowie auf dem 6210 und 6220 classic derselben Firma.
(ck)
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