18.03.2009 11:01
Google hat das Beta-Release 2.0 seines Browsers Chrome für Windows Vista und XP veröffentlicht. Benutzer, die am sogenannten Beta-Channel teilnehmen, erhalten das Programm automatisch. Als wichtigste Neuerung verspricht Google für Chrome 2.0 beta noch mehr Geschwindigkeit. So liefere der neue Browser laut einem hauseigenen Test um 25, im Sunspider-Benchmark sogar um 35 Prozent schnellere Ergebnisse. Weitere Neuerungen, etwa die automatische Ausfüllfunktion für Formulare oder das Zoomen der gesamten Seite, verdankt Chrome der Verwendung einer neuen WebKit-Version. Detail zu den Neuerungen finden sich im Google Chrome Blog.
Google bietet seinen Browser in drei Kanälen an, Stable, Beta und Dev. Stable liefert nur die endgültigen Versionen aus, Beta fast vollständige Vorabversionen. Interessierte Entwickler finden im Dev-Channel sehr frühe, aber wesentlich weniger stabile Versionen. Je nachdem, welchen Kanal der Benutzer abonniert, erhält er nur die zu seinem Kanal gehörenden Versionen. Benutzer, die eine stabile Version installiert haben, nehmen automatisch am Stable-Kanal teil, erhalten die Beta-Version also nicht. Mit einer kleinen Anwendung, dem Google Chrome Channel Changer, können Benutzer den Kanal ihrer Chrome-Installation ändern.
Siehe dazu auch:
(Jo Bager)
/
(jo/c't)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
Kommentare lesen (95 Beiträge)
English version: Google releases Chrome 2.0 Beta
Linux ist die reinste Plaudertasche – was die Systemdienste und der Kernel so melden, landet, oft recht unübersichtlich, in Log-Dateien. Der Dienst rsyslog erleichtert es dem Admin, relevante Informationen in den Systemprotokollen zu finden.
mehr…
Die VPN-Software Tinc braucht keinen zentralen Einwahl-Server, sondern verbindet mehrere Tinc-Rechner gleichzeitig. Fällt eine der Verbindungen aus, liefert die Software die Netzwerkpakete auf dem kürzesten Weg über die verbleibenden ans Ziel.
mehr…
Bürgerrechtler nehmen Podcast-Patent auf die Abschussliste
EU-Kommission genehmigt Nortel-Übernahme durch Avaya
Neue Veranstaltungsreihe: Rechenzentren & Infrastruktur
Machtpoker um die Vergabe von IP-Adressen und die DNS-Aufsicht
ENISA-Studie hilft bei Risikoabschätzung für Cloud Computing
ONLINE MARKT
Werbung