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Google+ bietet Nutzern ab sofort an, ihr Google-Konto für die Erstellung von Konten bei Web-Diensten und für Apps zu nutzen. Dabei können in einem Google-Dienst eingeloggte Nutzer mit drei Schritten ein Konto erstellen, ohne sich ein zusätzliches Passwort zu merken. Das sei sowohl im Web als auch in Android- und iOS-Apps möglich, erklärte Google+-Produktmanager Seth Stemberg im Google Developers Blog.
Die Berechtigungen, gibt man im zweiten Schritt des Google+-Sign#in. Hier kann man die Einstellungen anpassen und Zugriffe auf Kontakte und Kreise einschränken.
Zunächst wählt der Nutzer bei einem unterstützten Dienst das Google+-Logo, in einem zweiten Schritt werden die Berechtigungen angezeigt, die sich der Dienst für den Zugriff auf das Google+-Konto wünscht. Hier kann der Nutzer über das Info-Icon etwa für den Zugriff auf das Adressbuch Feineinstellungen vornehmen oder den Zugriff auf alle Kreise untersagen. Das Teilen von Inhalten aus dem Dienst lässt sich auf bestimmte Google+-Kreise beschränken oder ganz untersagen.
Nach dem Google+-Sign-in kann man die App zum Web-Dienst auf einem Smartphone oder Tablet installieren lassen.
Zuletzt bietet das Google+-Sign-in bei Diensten mit Android-App an, diese auf den mobilen Geräten, die dem Account-Besitzer im Play Store zugeordnet werden, zu installieren. Nach der Installation muss er sich dort mit dem Google+-Sign-in noch einmal anmelden, die Einstellungen bei den Berechtigungen sollten den zuvor vorgenommenen entsprechen.
Bislang bieten erst wenige das neue Feature an, darunter die britische Zeitung The Guardian, der Hersteller von Fitness-Messgeräten Fitbit und der Musikerkennungsdienst Shazam. Für Enwickler von Diensten bietet Google Dokumentation und einen Analyseservice für Daten an, die bei Nutzung des Google+-Sign-in anfallen.
(rzl)