14.11.2006 13:55
Stefan Reinauer vom Projekt LinuxBIOS weist in einem Eintrag im Google Code Blog auf die Unterstützung des Suchmaschinenherstellers hin. "Dank Googles Sponsorenschaft waren wir in der Lage, unseren Qualitätsverbesserungprozess durch die Installation eines automatischen und verteilten Testumfelds zu optimieren." Wer sich nun ein LinuxBIOS-Image herunterlade, könne davon ausgehen, dass es auf einem Referenzsystem getestet wurde und dadurch Schäden an der Hardware vermeiden.
Genauer geht Reinauer auf Googles Unterstützung in seinem Blog-Eintrag nicht ein. Er erläutert, das freie BIOS unterstütze in der Version 1 derzeit 65 Mainboards von 31 Herstellern und in Version 2 56 Mainboards von 27 Anbietern. Derzeit sei es auf etwa 1 Million Systemen installiert; durch die Berücksichtigung im Projekt One Laptop per Child werde diese Zahl im kommenden Jahr vermutlich auf über 10 Millionen steigen.
Das Open-Source-Projekt LinuxBIOS ist Mitte 2000 aus einem Forschungsprojekt am Cluster Research Lab im Los Alamos National Laboratory hervorgegangen. Es hat sich zum Ziel gesetzt, ein System zu entwickeln, das in Sekundenschnelle seinen Dienst antritt und sich möglichst automatisch konfiguriert.
(anw/c't)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
Kommentare lesen (223 Beiträge)
Software systemweit installieren darf man unter Linux nur mit Root-Rechten. Dieses alte Unix-Prinzip ist in Fedora 12 aufgeweicht.
mehr…
Optimierungen an Btrfs und im Block-Layer sollen den Datendurchsatz erhöhen. Zudem gibt es einige neue Treiber für Storage-Hardware.
mehr…
Auch mit der zwölften Version befindet sich Fedora an der Spitze der technischen Entwicklungen in der Linux-Welt.
mehr…
Wo wird Open-Source-Software eingesetzt und wie sehen die Erfahrungen der Anwender aus?
mehr…
Lieber verspätet als unfertig, scheint die Devise der Gnome-Entwickler zu lauten.
mehr…
ApacheCon 2009: Lucene, Hadoop und mehr
Linux-Kongress 2009: Neue Dateisysteme, besser programmieren
LinuxTag 2009: Linux im Kleinen
Google-Gründer: Chrome OS und Android wachsen zusammen
Sicherheitslücken in Add-ons gefährden Firefox-Anwender
Mozilla Foundation legt Finanzbericht 2008 vor
ONLINE MARKT
Werbung