08.03.2007 14:46
Der Computerkonzern Hewlett-Packard wird offenbar durch eine große Zahl an Geschäften mit Linux-Desktops zu Erwägungen getrieben, ab Werk mit dem freien Betriebssystem bestückte Notebooks und Desktop-PCs auszuliefern. Der Branchendienst CRN zitiert den bei HP für Linux-Marketing zuständigen Direktor Doug Small, laut dem es eine hohe Akzeptanz für Linux gebe. Dieses drücke sich in sich anbahnenden Geschäften über "mehrere tausend" Linux-Desktops aus. Details dazu wollte er laut Bericht aber nicht nennen.
HP, das in der Statistik der verkauften OEM-PCs im vorigen Quartal von Dell die Führung übernahm, hatte früher bereits Linux-PCs ausgeliefert, doch war zu dem Zeitpunkt der Widerhall nur leise. Momentan hat das Unternehmen Notebooks und Desktop-PCs im Angebot, die für den Einsatz mit Suse Linux Enterprise Desktop 10 zertifiziert sind. Auch der ärgste Konkurrent Dell denkt über Linux-Vorstöße nach.
(anw)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
Permalink: http://heise.de/-154251