07.11.2007 17:37
UMTS/HSDPA-Funkmodem für den USB-Port: Sony Ericssons MD300
In London hat Sony Ericsson drei Multimedia-Telefone und den USB-Stick MD300 vorgestellt, der äußerlich einem Speicher-Stick gleicht, aber ein komplettes Mobilfunk-Modul zum Surfen über GSM- und UMTS-Netze enthält. An die USB-2.0-Schnittstelle (High Speed) eines Notebooks angesteckt, soll er den mobilen Rechner über das Mobilfunknetz mit Internetzugang versorgen. In UMTS-Netzen mit HSDPA empfängt er bis zu 3,6 MBit/s brutto und sendet maximal 384 kBit/s. Steht kein UMTS-Netz zur Verfügung, nutzt der MD300 den EDGE-Dienst EGPRS mit maximal 237 kBit/s in Empfangs- und 118 kBit/s in Senderichtung – sofern das GSM-Netz diesen Dienst zur Verfügung stellt.
Der MD300 arbeitet im europäischen UMTS-Netz bei 2100 MHz und in amerikanischen 850- und 1900-MHz-UMTS-Netzen sowie als Quadband-GSM-Gerät in nahezu allen GSM-Netzen der Welt. Außer den Treibern für Windows 2000, XP und Vista will Sony Ericsson auch Software für Mac OS X mitliefern. Im zweiten Quartal 2008 soll das USB-Stick-Modem für voraussichtlich 190 Euro ohne Vertrag zu haben sein.
Im ersten Quartal 2008 sollen die ebenfalls vorgestellten Handys K660i, W380i und W890i auf den Markt kommen. Das K660i funkt in GSM- und UMTS-Netzen und kennt auch HSDPA; zudem soll es einen verbesserten Browser mit Funktionstasten bieten. Das 10 Millimeter dünne Walkman-Handy W890i nutzt ebenfalls UMTS und HSDPA etwa für schnelle Musik-Downloads und knipst Bilder mit 3,2 Megapixeln. Eine Memory-Stick-Micro-Wechselkarte (M2) mit zwei GByte will der Hersteller mitliefern. Das Klapphandy W380i funkt nur in GSM-Netzen und zeigt Anrufer, Musiktracks oder UKW-Sender – ein Radio ist eingebaut – in zugeklapptem Zustand auf einem OLED-Display auf dem Deckel an. Das K660i soll ohne Vertrag rund 260 Euro, das W890i 450 Euro und das W380i 200 Euro kosten.
(rop)
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