05.12.2008 15:37
Anwendern von IBMs System i-Servern und AS/400-Software will Hewlett-Packard den Umstieg auf die eigene Plattform so einfach wie möglich gestalten. Ein Migrationswerkzeug soll helfen, beim Wechsel der Hardware nicht gleich neu in die benötigten Anwendungen investieren zu müssen. Dazu kooperiert HP mit Intel und dem IT-Dienstleister Sykora-ML, der sich nach eigener Aussage auf "iSeries-Modernisierung und Migration" spezialisiert hat.
Mit dem Produkt ML-iMPACT verfügt Sykora-ML schon heute über ein Werkzeug, dass eine Migration von Applikationen für AS/400 in die Windows-Welt erlaubt. Dazu wird die Anwendung in C# übersetzt und in das .Net-Framework überführt, sodass auf der neuen Plattform eine Bildschirmausgabe via WinForm oder ASP.NET erfolgen kann. Ab dem ersten Quartal 2009 wollen HP und der IT-Dienstleister einen vergleichbaren Service auch für die Migrationen in die Java-Welt anbieten. Damit lassen sich die AS/400-Anwendungen künftig außerdem direkt in Unix- respektive Linux-Umgebungen einsetzen.
Hewlett-Packard ergänzt die erweiterten Migrationsservices um ein Trade-In-Programm. Unternehmen sollen dabei ein Komplettpaket für den Plattformwechsel erhalten, wenn sie von IBMs System p oder i (AS/400) auf HPs Itanium-Server der Integrity-Serie umsteigen. Eine Überführung der AS/400-Software ist grundsätzlich aber auch auf die ProLiant-Server mit Xeon-Prozessoren möglich – eine Zertifizierung für HPs Integrity NonStop-Systeme ist ebenfalls geplant.
(map)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
Permalink: http://heise.de/-187016
Mehr zum Thema Hewlett-Packard Java Migration .Net IBM