19.08.2009 14:52
Mit vier neuen Modellen erweitert Hyundai IT seine Produktpalette um Displays für die Darstellung dreidimensionalen Inhalts. Um den 3D-Effekt zu erreichen, setzt der südkoreanische Hersteller zirkulare Polarisationsfilter ein. Für das Horizontal-Interlaced-Verfahren wird ein Xpol-3D-Filter-Glas mit dem LCD-Display verklebt. Die ungeraden horizontalen Zeilen enthalten das Bild für das rechte Auge, die geraden Zeilen das für das linke. Ohne die Brille sind die Geräte alternativ für die Wiedergabe in 2D nutzbar.
Den 3D-Effekt erreicht Hyundai über ein Horizontal-Interlaced-Verfahren.
Bild: www.kom-agentur.de
Zum Lieferumfang der Modelle W220S (22 Zoll Bilddiagonale) und W240S (24 Zoll) gehört neben der Polfilterbrille das Softwarepaket TriDef 3D-Experience, das unter anderem einen 3D Media Player und einen Treiber als Bindeglied zwischen Direct 3D und dem Grafikkartentreiber beinhaltet. Wer eine Quadro-Grafikkarte einsetzt, benötigt keinen zusätzlichen Treiber für Programme, die auf Open GL basieren, da der neueste Grafiktreiber von Nvidia das in den Monitoren verwendete Interlaced-Format bereits unterstützt.
In den für kommerzielle, großflächige Anwendungen konzipierten Modellen S320D und S465D hat der Hersteller einen S3D-Konverter-Chip integriert, sodass sie ohne PC einsetzbar sind.
Erhältlich sind die neuen Monitore über VR Logic, den W220S hat auch Conrad Elektronik im Sortiment. Die empfohlenen Verkaufspreise liegen zwischen knapp 600 Euro (W220S) und knapp 8000 Euro (S465D).
(ka)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
E-Books und dazugehörige Reader haben es seit dem Jahresbeginn 2010 wiederholt in die Schlagzeilen geschafft. Das lässt auf ein spannendes Jahr für das Lesen elektronischer Bücher hoffen.
mehr…
Multi-Core-CPUs sind mittlerweile allgegenwärtig. Allerdings kann nicht jede Software ihre gesamte Rechenkraft für sich nutzen.
mehr…
Entwickler von Applikationen für das vernetzte Leben stehen vor einer heterogenen Gerätelandschaft, die ihnen das Leben schwer macht. Forscher haben im EU-Projekt Hydra eine Middleware entwickelt, die alle IP-fähigen Geräte verbinden kann.
mehr…
ONLINE MARKT
Werbung