11.09.2006 11:14
Der geplante hybride Supercomputer "Roadrunner" am Los Alamos National Laboratory, den IBM errichten wird, soll mit 32.000 Prozessoren die Petaflop/s-Grenze durchbrechen. Die Kombination aus 16.000 für Video-Spielekonsolen entworfenen Cell-B.E.-Chips von IBM und 16.000 Opteron-CPUs von AMD muss somit über 1000 Billionen Rechenoperationen in einer Sekunde liefern können. Avisiert sind 1,6 Petaflop/s.
Als weltweit schnellster Supercomputer und Spitzenreiter in den Top500 gilt derzeit IBMs eServer Blue Gene am Lawrence Livermore Labs. Er kommt mit seinen 131.072 Prozessoren auf eine Spitzenleistung von 280,6 Teraflop/s (280,6 Billionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde).
Für den Aufbau des Roadrunner wollen die Konstrukteure fast ausschließlich handelsübliche Hardware verwenden und Linux als Betriebssystem einsetzen. Der hybride Rechner soll aus IBMs Servern vom Typ "System x3755" mit Opteron-CPUs und IBMs BladeCenter H mit Cell-Prozessoren bestehen. Das gesamte System wird eine Fläche von rund 1100 m2 beanspruchen. Geplant sind Auslieferung und Aufbau für 2008.
(rh)
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