14.06.2007 11:57
Mit QuickBooks Enterprise Solutions bietet Intuit erstmals eine Software auch für Linux an. Allerdings wird am 25. Juni nur die Server-Komponente, der neue Linux Database Server Manager, auf der Webseite oder über das Produkt-Update zur Verfügung stehen; eine Linux-Version des Clients hat die Firma nicht angekündigt. Um mit QuickBooks arbeiten zu können, sind weiterhin Windows-Rechner nötig. Bereits jetzt ist das Installations- und Konfigurationshandbuch des Linux Database Server Manager im PDF-Format erhältlich.
Das Unternehmen erklärt, es reagiere damit auf die Nachfrage seiner Kunden. Bei vielen kämen Linux-Server zum Einsatz, und diese Kunden hätten nur für den Betrieb von QuickBooks einen Windows-Server in ihre IT-Infrastruktur integrieren müssen. Durch den Schritt hofft Intuit auf einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Sage und Microsoft, deren Produkte Sage MAS 90 und Microsoft Dynamics GP (früher Great Plains) keine Linux-Server-Komponente bieten. Deutsche QuickBooks-Anwender sollten nicht auf eine Verzahnung mit dem neuen Server-Produkt vertrauen. Die hiesigen QuickBooks-Produkte pflegt Lexware seit Jahren in Eigenverantwortung. Dadurch sind die Produkte nicht miteinander kompatibel.
(amu)
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