17.12.2009 11:00
Das 2002 gegründete Spring Framework war mit der Intention gestartet, die Programmierung von Enterprise-Java-Applikationen deutlich zu vereinfachen. Für viele Java-Entwickler hat das als Open Source verfügbare Java-Anwendungs-Framework die Ambitionen mehr als übertroffen. Nun, acht Jahre später, hat Chefarchitekt Jürgen Höller die Version 3.0 zum Download freigegeben. Sie wartet mit zahlreichen Neuerungen auf. Hervorzuheben sind in erster Linie
Das von der VMware-Tochter SpringSource entwickelte Framework setzt nun Java 5 beziehungsweise das JDK (Java Development Kit) 1.5 voraus. Das ist auch der Tatsache geschuldet, dass das JDK 1.4 offiziell das Ende seines Lebenszyklus erreicht hat. Aus eher interner Sicht sind Änderungen festzustellen wie der Generics-Einsatz beim BeanFactory-Interface.
Beim initialen Aufsetzen eines Spring-3-Projekts wird dem Entwickler auffallen, dass die spring.jar-Bibliothek nicht mehr existiert. Stattdessen haben die Entwickler die Modularisierung vorangetrieben. Das Abhängigkeitsmanagement sollte man nun besser anderen Techniken wie Maven, ivy oder OSGi überlassen. Die dem einen oder anderen aus dem "Spring Web Services"-Projekt bekannte "Object/XML Mapping"-Funktion (OXM) findet sich nun genauso in Spring 3 wie die Portlet-2-0-Unterstützung aus Spring MVC.
Auf Runtime-Ebene ist das Framework kompatibel mit der letzte Woche veröffentlichten Version 6 der Java Enterprise Edition (Java EE). Auch unterstützt das Framework den neuen JSR 330, der eine Implementierung für das Dependency Injection Pattern in Java umsetzt.
Siehe dazu auch:
English version: Java framework Spring 3.0 ready to roll
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