31.01.2007 13:22
Der japanische Elektronikkonzern Sharp konnte im dritten Quartal seines Geschäftsjahres den Gewinn dank guter Geschäfte mit LCD-Flachbildfernsehern und Handys erneut steigern. Die Japaner legten von 26,2 Milliarden Yen (166 Millionen Euro) im Vorjahr um 8,5 Prozent auf 28,5 Milliarden Yen (181 Millionen Euro) zu. Der Umsatz stieg von 731,7 Milliarden Yen (4,6 Milliarden Euro) im dritten Abschnitt des Vorjahres um 12 Prozent auf 820,1 Milliarden Yen (5,2 Milliarden Euro).
Zu dem Ergebnis trug die Unterhaltungselektronik mit den LCD-Fernsehern wesentlich bei; der Umsatz der Sparte wuchs um 28 Prozent auf 402 Milliarden Yen (2,5 Milliarden Euro). Sharp ist einer der größten LCD-Hersteller der Welt und hatte erst vor Kurzem angekündigt, den Ausstoß seiner Fabriken zu erhöhen und damit dem Preisverfall auf dem Markt zu begegnen. Auch das Handy-Segment glänzte mit guten Ergebnissen, nachdem seit Herbst 2006 auch der japanische Netzbetreiber KDDI Handys von Sharp verkauft. Die positive Entwicklung der Sparten kompensierte das unter starkem Preisdruck stehende Chipgeschäft.
Angesichts der vorgelegten Zahlen bestätigte Sharp seine Prognose für das Ende März schließende Geschäftsjahr. Das Unternehmen erwartet für 2006/2007 einen Gewinn von 100 Milliarden Yen (635 Millionen Euro).
(vbr)
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