31.01.2007 11:42
Der deutsche Computerhersteller Maxdata schließt das Geschäftsjahr 2006 nach vorläufigen Zahlen mit einem Gesamtumsatz von 524,8 Millionen Euro ab und bleibt damit mehr als 20 Prozent unter dem Vorjahreserlös. Der Verlust stieg auf 42,8 Millionen Euro, 2005 verzeichnete Maxdata nur ein Minus von 34,9 Millionen Euro.
Im Frühjahr vergangenen Jahres hatte der Marler Computerhersteller angekündigt, ein Viertel aller Arbeitsplätze abbauen zu wollen. Eine grundlegende Restrukturierung und die Sparmaßnahmen sollten den Verlust 2006 auf rund 25 Millionen Euro begrenzen. Von der Übernahme des Braunschweiger Elektronikhändlers Yakumo versprach sich die Unternehmensleitung sogar die Wende zum Positiven. Maxdata-Chef Thomas Stiegler wollte mit Hilfe der Marke Yakumo stärker in den Privatkundenmarkt vordringen.
Trotz des Rückziehers vom Kauf der inzwischen vor dem Aus stehenden Yakumo GmbH schaffte die Maxdata-Führung die Wende im vergangenen Jahr aber nicht mehr. Massive Einbußen im PC-Geschäft und der anhaltende Preisverfall hätten dem Hersteller auch im 4. Quartal 2006 einen Verlust in Höhe von 7,4 Millionen Euro beschert. Weiterhin positiv entwickle sich lediglich der Absatz von Flachbildschirmen der Eigenmarke Belinea. Im Servergeschäft konnten die Verkaufszahlen zumindest stabil gehalten werden. Den vollständigen Geschäftsbericht für 2006 will Maxdata am 2. März veröffentlichen.
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