10.02.2010 11:55
Der Essener Elektronikanbieter meldet für das vergangene Jahr einen Umsatz von rund 1,41 Milliarden Euro. Gegenüber dem Jahr 2008 als die Medion AG noch gut 1,6 Milliarden Euro erlösen konnte, entspricht dies einem Rückgang von circa 12 Prozent. Damit schloss das Unternehmen im Krisenjahr 2009 besser ab, als ursprünglich erwartet, wie Finanzvorstand Christian Eigen anlässlich der Bekanntgabe der Geschäftszahlen betonte. Die Medion-Führung war noch zur Jahresmitte von einem Umsatzminus von 15 Prozent ausgegangen.
Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) liegt mit 18,8 Millionen Euro ebenfalls über den ursprünglichen Prognosen, in denen zunächst nur von "deutlich positiv" die Rede war. Im Zusammenhang mit den Zahlen für das dritte Quartal verkündete CFO Eigen dann, man peile für 2009 ein EBIT in der Größenordnung von 15 Millionen Euro an. Dank eines erweiterten Produktspektrums und "guten Kostenmanagements" habe der Konzern trotz der "zurückgegangenen Konsumausgaben" dieses gute Ergebnis erzielen können. So sei es Medion nach Eigens Einschätzung beispielsweise gelungen, die erfolgreiche Markteinführung von Windows 7 für das "gute" Schlussquartal zu nutzen.
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