04.11.2009 18:35
Ähnlich wie das Plug-in Firebug für den Firefox erlaubt der Web Inspector im freien Webkit-Browser Entwicklern das Untersuchen und interaktive Experimentieren mit ihrer Webseite. In den letzten "Nightly Builds" sind einige Verbesserungen hinzugekommen.
So lassen sich in der CSS-Anzeige des Inspector neue Regeln und Selektoren eintragen. Passt der Selektor nicht zum gerade ausgewählten DOM-Element, markiert die Style-Ansicht dies durch blassere Farben.
Der Abschnitt "Databases” heißt jetzt "Storage" und erlaubt einen direkten Blick auf die lokal gespeicherten Daten in einer Gitteransicht. Hier lassen sich auch sämtliche Cookies anzeigen und löschen. Ändern kann man die Cookie-Namen oder Werte jedoch nicht.
Der Web Inspector zeigt den Code von Event-Listenern an.
Event-Listener zeigt der Inspector in einer eigenen Übersicht an. Dort sortiert er sie nach den Ereignissen (click, mouseover und so weiter) und gibt den Code sowohl anonymer als auch benannter Listener aus. Listener, die an übergeordneten Elementen registriert sind, lassen sich auf Wunsch ebenfalls einblenden.
Weitere Änderungen betreffen die farbliche Hervorhebung von JSON-Daten und CSS, bedingte Breakpoints im JavaScript-Debugger und verbesserte Möglichkeiten der Fehlersuche in AJAX-Anwendungen.
Den Web Inspector aktiviert "Menü 'Entwickler' anzeigen" in den Einstellungen. Die Webkit-Engine steckt unter anderem in Apples Browser "Safari" und im Browser von Palms webOS. Er ist ursprünglich aus dem KHTML-Projekt des Linux-Desktops KDE entstanden. Die Nightly Builds gibt es jeweils in einer ausführbaren Version für OS X und Windows sowie als Quellcode-Archiv.
(ck/iX)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
Kommentare lesen (12 Beiträge)
English version: Enhanced developer tools in WebKit
Die einen lassen sich impfen, die anderen schwören auf Hausmittel. Auch wenn Wadenwickel bei einer Pandemie nicht unbedingt das Mittel der Wahl sind, bei einer herkömmlichen Erkältung haben sie sich allemal bewährt.
mehr…
Wer Kundendaten in zwei Systemen speichert, braucht Mechanismen zum Abgleichen zwischen ihnen. Kostengünstig lässt sich unter anderem das freie Werkzeug Pentaho Data Integration dafür verwenden.
mehr…
Jahrelang galt Palm als die PDA-Firma: Ihre Organizer waren die ersten in großen Stückzahlen verkauften. Doch dann folgte ein langer Niedergang, den nun ein Smartphone mit neuer Technik beenden soll: der Palm Pre.
mehr…
iPhone-Programmierwettbewerb für Studenten
W3C: XMLHttpRequest als "Last Call"
Neue Veranstaltungsreihe: Rechenzentren & Infrastruktur
Machtpoker um die Vergabe von IP-Adressen und die DNS-Aufsicht
ENISA-Studie hilft bei Risikoabschätzung für Cloud Computing
ONLINE MARKT
Werbung