06.09.2007 13:02
Im zweiten Quartal dieses Jahres wurden 96,4 Millionen LCD-Panels mit Diagonalen über zehn Zoll verkauft. Die Analysten von Displaybank erwarten, dass die Panelhersteller im dritten Quartal die 100 Millionen Marke knacken.
Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres konnten die großen LCDs um mehr als 50 Prozent zulegen, die stärksten Zuwachsraten gegenüber dem Vormonat erzielten die Hersteller im Mai. Anteilig wurden von April bis Juni etwa 46,7 Millionen Monitordisplays, 27,1 Millionen Notebook-Panels und 19,6 Millionen TV-Panels gefertigt. Die Panels für Flachbildfernseher legten erwartungsgemäß am stärksten zu, allerdings liefen auch die Verkäufe für Monitore und Notebooks deutlich besser als gedacht.
Die Panelpreise für 15- bis 19-zöllige LCD-Monitore sind von März bis Juli um gut 20 Prozent gestiegen, nur die Preise für 20- und 22-Zoll-Breitformate blieben ungefähr konstant. Auf die Endgeräte hat sich der Preisanstieg nicht direkt ausgewirkt, die noch recht jungen 22-Zoll-Monitore sind zugleich etwas günstiger geworden. Bei den Panels für Notebooks fiel der Preisanstieg moderat aus. Im Fernsehbereich wurden die Panels mit 40 Zoll und 42 Zoll Diagonale sogar günstiger, 32-zöllige Panels sind leicht gestiegen.
Angesichts der drohenden Knappheit bei den 32-Zöllern könnten die Panelpreise hier weiter anziehen, was dann auch zu steigenden Preisen für 80-cm-Fernseher führen könnte. Sharp und S-LCD, das Gemeinschaftsunternehmen von Samsung und Sony , haben bereits angekündigt, auf ihren eigentlich für größere Panels ausgelegten Fabriken die kleineren Displays für 80-cm-Fernseher fertigen zu wollen. Samsung gehört mit LG.Philips und AU Optronics zu den größten Panelherstellern: Die drei Unternehmen fertigten im Juli über 60 Prozent aller großen LCD-Panels.
(uk)
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