02.11.2009 17:25
Gepackt: Im Prototyp des Micro Server stecken die einzelnen Rechner senkrecht im Gehäuse.
Bild: Intel
Als Cloud-Provider will Intel selbst zwar nicht auftreten, hat aber ein System für die Cloud konzipiert, das klein, kompakt und stromsparend sein soll. Dabei handelt es sich um eine abgespeckte Variante eines Blade-Server. Im Referenz-System hat Intel 16 sogenannte Micro Server untergebracht, die auf ein separates Speichersysteme zugreifen – auf dem Intel Developer Forum (IDF) 2009 gab es bereits einen Prototyp zu sehen.
Im ersten Entwurf nutzen die Ingenieure den Xeon-Prozessor L3426, eine Single-Quad-Core-CPU aus der Nehalem-Generation, die bei 1,86 GHz nur 45 Watt verbraucht. Sie wird ab 255 Euro auf dem Markt angeboten. Das zugehörige Motherboard mit dem Chipsatz 3400 oder 3420 unterstützt mit vier DIMM-Steckplätzen maximal 32 GByte .Geplant sind Varianten des Micro Server mit einem 2,26 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor, der nur 30 Watt benötigt – aber erst mit der nächsten Generation, die im 32-Nanometer-Prozess entstehen soll.
Intel arbeitet darüber hinaus im Bereich der Massenspeichersysteme mit EMC bei den Verbesserungen an deren Speichercluster "Atmos" zusammen. Außerdem kooperieren die Partner bei der Weiterentwicklung von Systemen mit Solid State Disks. Für seine Kunden, die in die Cloud-Technik einsteigen wollen, hat Intel das Cloud Builder Program gestartet, ein Handbuch, das Best Practices enthält.
(rh/iX)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Newsletter abonnieren
Kommentare lesen (36 Beiträge)
Die einen lassen sich impfen, die anderen schwören auf Hausmittel. Auch wenn Wadenwickel bei einer Pandemie nicht unbedingt das Mittel der Wahl sind, bei einer herkömmlichen Erkältung haben sie sich allemal bewährt.
mehr…
Wer Kundendaten in zwei Systemen speichert, braucht Mechanismen zum Abgleichen zwischen ihnen. Kostengünstig lässt sich unter anderem das freie Werkzeug Pentaho Data Integration dafür verwenden.
mehr…
Jahrelang galt Palm als die PDA-Firma: Ihre Organizer waren die ersten in großen Stückzahlen verkauften. Doch dann folgte ein langer Niedergang, den nun ein Smartphone mit neuer Technik beenden soll: der Palm Pre.
mehr…
iPhone-Programmierwettbewerb für Studenten
W3C: XMLHttpRequest als "Last Call"
Neue Veranstaltungsreihe: Rechenzentren & Infrastruktur
Machtpoker um die Vergabe von IP-Adressen und die DNS-Aufsicht
ENISA-Studie hilft bei Risikoabschätzung für Cloud Computing
ONLINE MARKT
Werbung