27.02.2009 08:32
Microsoft Research hat eine neue Initiative gestartet mit dem Ziel, Lösungen für ein effizientes Cloud Computing zu erforschen. Beim Cloud Computing, das als Basis für eine effiziente Software-Versorgung durch das Internet gilt, liegt der Schwerpunkt der Rechenleistung, Anwendungsbereitstellung und Datenspeicherung nicht auf dem Client, sondern bei den Servern, die in Grids und großen Serverfarmen organisiert sind.
Cloud Computing Futures – so der Name des Projekts – begann vor etwa einem Jahr. Bislang gibt es einen Prototyp, bestehend aus zwei Server-Clustern, die Intel-Atom-Prozessoren verwenden. An ihnen wird ihr Verhalten überprüft, wie sie Cloud-Services unterstützen und wie die Services Einfluss auf ihre Leistung nehmen.
Eine Forschungsausrichtung des Projektes orientiert sich laut Dan Reed, der dem Projekt vorsteht, am Begriff "Services". Neben Web-1.0-Anwendungen wie Messenger, Suchen und Online-Shops gibt es heutzutage zum Beispiel auch Web-2.0-Applikationen, die mit Social-Networking- oder interaktiven Komponenten aufwarten. Die Anforderungen für diese Services bedingen eine große Anzahl an Rechnern in einem oder mehreren Rechenzentren. Ein anderer Forschungsaspekt orientiert sich daran, wie Cloud-Services und die dazugehörige Infrastruktur aufgesetzt werden. Das Cloud-Computing-Futures-Team greift hierfür auf Erfahrungen von Microsofts bereits eingesetzte Services und Datencenter-Aktionen zurück.
Am Schluss soll daraus eine neue Software- und Hardwareinfrastruktur entstehen, die die Entwicklung von Cloud- oder Software-Plus-Services-Anwendungen vereinfachen sollen. Der Fokus des Projekts liegt auch darin, Möglichkeiten zu identifizieren und zu entwickeln, um neue Software oder Anwendungen zu bauen und gleichzeitig Kosten für die Entwicklung und den Betrieb von Cloud-Services zu reduzieren.
Siehe dazu auch:
(ane/iX)
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