15.11.2007 09:09
Es gibt Dutzende von Online-Werkzeugen zur Organisation von Informationen im Netz: Wikis, "Social Bookmarking"-Websites wie del.icio.us oder Leseprogramme für RSS-Nachrichtenfeeds, um nur einige zu nennen. Microsoft will dem nun einen weiteren Ansatz hinzufügen, [ticker:98791 berichtet] das Technologiemagazin Technology Review: das Anlegen von Listen über das neuartige Listentool Listas. Das Web-Werkzeug entstand im Rahmen der so genannten "Live Labs"-Initiative, einem "schnellen Brüter" für experimentelle Internet-Technologien bei dem Software-Konzern. Listas wurde erstmals zur "Web 2.0 Summit" in San Francisco der Öffentlichkeit präsentiert. Seit Kurzem steht auch eine Preview-Version zur freien Verfügbarkeit online.
Bei dem Dienst können die Nutzer ihre eigenen Listen anlegen, in dem sie selbst Inhalte eingeben oder Ausschnitte aus Web-Seiten verwenden. Außerdem ist das Lesen und Editieren öffentlicher Listen möglich. Die Inhalte können dabei äußerst verschieden sein – auch die verwendeten Mediengattungen sind frei bestimmbar, von Texten über Bilder bis hin zu Videos. Wer eine Liste anlegt, kann sich anschließend entscheiden, ob er sie auch anderen Nutzern zugänglich machen will. Mit einer optionalen Werkzeugleiste, die derzeit allerdings nur mit Microsofts Browser Internet Explorer funktioniert, ist es besonders leicht, Informationen aus anderen Websites zu entnehmen und diese dann seinen Listen hinzuzufügen. Nutzbar sind kurze Textstücke, Internet-Adressen, Blog-Einträge oder Produktlisten – die Originalstruktur lässt sich dabei beibehalten.
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(bsc)
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