16.06.2009 15:19
Die Juni-Ausgabe des Catalyst-Treibers für Radeon-Grafikkarten und AMD-Chipsätze verbessert unter Windows die 3D-Performance bei den PC-Spielen Company of Heroes, Crysis, Crysis Warhead sowie World in Conflict und behebt einige Fehler in der Treiberoberfläche. Zudem beseitigte AMD den in den letzten Versionen aufgetretenen Bug bei der Stromsparfunktion PowerPlay. Bei Dual-GPU-Karten taktete nach dem Betriebssystemstart nur einer der beiden Chips in den 2D-Modus, während der zweite Grafikkern unnötig mit den höheren 3D-Taktfrequenzen lief.
Mit dem proprietären Linux-Treiber lässt sich MultiView nun auch bei Consumer-Grafikkarten der Serien Radeon HD 2000, 3000 und 4000 einsetzen. Im Unterschied zu Karten aus der Profireihe FireGL beziehungsweise FirePro stand bisher die OpenGL-Hardwarebeschleunigung bei einem virtuellen Desktop über mehrere Monitore nur auf dem primären Bildschirm zur Verfügung.
Mitbewerber Nvidia aktualisierte passend zum GeForce 185.85 den Treiber für die 3D-Brille 3D Vision. Zukünftig soll dieser in das GeForce-Treiberpaket integriert werden, wie dies seit etwa sechs Monaten bei den PhysX-Einstellungen der Fall ist.
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Die Neufassung der Rubrik "Nachgelegt" auf heise online informiert in unregelmäßigen Abständen über aktuelle Treiberveröffentlichungen der wichtigsten Grafikkarten-, Chipsatz-, Netzwerk- und Soundkarten-Hersteller. Zu neuen Entwicklungen und Treibern bei Linux siehe auch den Kernel-Log auf heise open. (Christian Hirsch)
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(chh)
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