11.12.2008 18:52
Nachdem der Grafikchiphersteller Nvidia bereits seit einigen Monaten seine Coprozessor-API CUDA in den Grafiktreiber integriert, hat nun auch AMD mit seiner Schnittstelle Stream nachgezogen. Mit dem aktuellen Catalyst 8.12 lassen sich die bis zu 800 Shader-ALUs der Radeon-HD-Grafikkarten als Applikationsbeschleuniger nutzen. Ein Anwendung liefert AMD mit dem ATI Avivo Video Converter gleich im Treiber mit. Zudem soll sich die 3D-Performance von aktuellen Spielen wie Crysis Warhead, Call of Duty: World at War und Far Cry 2 insbesondere bei per CrossFireX gekoppelten Grafikkarten verbessern. Über einen neuen Regler in den Videoeinstellungen lässt sich das Bildrauschen von progressivem Videomaterial vermindern.
Mitbewerber Nvidia veröffentlichte für seine GeForce-Karten zumindest einen neuen Beta-Treiber. Der Chiphersteller empfiehlt den GeForce 180.84 speziell für das kürzlich erschienene Actionspiel Grand Theft Auto IV. Stattdessen richtet Nvidia sein Hauptaugenmerk momentan auf PhysX. So lizenzierten die beiden Softwareverlage Electronic Arts und 2K Games die Physik-Engine für zukünftige Spiele.
Schon jetzt erhältlich ist das Grafik Plus Power-Pack Nr.2, das unter anderem neue Levels für Warmonger sowie Demoprogramme mit PhysX-Technik enthält. Mit einer Trial-Version der Videoencoding-Software TMPGEnc Xpress lässt sich die Rechenleistung der GPU per CUDA nutzen. Allerdings beschleunigt die Grafikkarte wie bei der ebenfalls enthaltenen Testversion des Schnittprogramms PowerDirector 7 nur bestimmte Videofilter.
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Hinweis in eigener Sache: Die Neufassung der Rubrik "Nachgelegt" auf heise online informiert in unregelmäßigen Abständen über aktuelle Treiberveröffentlichungen der wichtigsten Grafikkarten-, Chipsatz-, Netzwerk- und Soundkarten-Hersteller informieren. Zu neuen Entwicklungen und Treibern bei Linux siehe auch den Kernel-Log auf heise open.
(chh)
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