10.10.2008 17:44
Netbook-Variationen von Asus
Der Netbook-Pionier Asus erweitert die günstigen Subnotebooks um zwei neue Modelle, bei denen nicht ein möglichst günstiger Preis im Vordergrund steht, sondern andere Aspekte – zwischen den klassischen Subnotebooks ab 1000 Euro und den aktuellen Netbooks bis 400 Euro bleibt schließlich genügend Platz für weitere spannende Geräte.
Asus Eee PC S101: flaches Netbook mit Design-Anspruch
Bild: Asus
Das Eee PC S101 hebt sich durch ein edles Design von den bisherigen Netbooks ab; das vergleichsweise flache Gehäuse ist in den drei Farbvarianten braun, champagner und graphit erhältlich. Damit ähnelt das S101 tatsächlich eher den Subnotebooks der U1- und U2-Serie als den bisherigen, kaum durchgestylten Eee PCs. Die inneren Werte liegen auf Niveau der 400-Euro-Netbooks: 10-Zoll-Display mit 1024 × 600 Punkten, SSD-Massenspeicher mit 16, 32 oder 64 GByte, 1 GByte Hauptspeicher, als Prozessor Intels Atom mitsamt Chipsatz 945GSE, WLAN, Bluetooth, Kamera, Kartenleser. Als Betriebssystem stehen Windows XP und Linux zur Auswahl. Das Gewicht liegt mit 36-Wh-Akku bei 1 kg, die Laufzeit dürfte bei rund vier Stunden liegen.
Asus N10: günstiges 10-Zoll-Notebook mit Nvidia-Grafik, HDMI-Ausgang und Atom-Plattform
Bild: Asus
Das N10 bringt als erstes Atom-Netbook einen separaten Grafikchip mitsamt HDMI-Ausgang, der zudem per Hybridtechnik abschaltbar ist. Es läuft nicht unter Eee-PC-Label, sondern kommt als Teil der ebenfalls auf Design ausgelegten N-Serie, die auch ein 12-Zoll-, ein 14-Zoll- und ein 15,4-Zoll-Notebook umfasst. Die Grafikausgabe übernimmt der Nvidia GeForce 9300M GS, der zwar zu den langsamsten Grafikchips gehört, aber doch deutlich schneller als die Atom-Chipsatzgrafik arbeitet. Zudem entlastet er dank seines Grafikspeichers den Hauptspeicher, der aufgrund einer künstlichen Einschränkung von Microsoft herstellerseitig nur 1 GByte umfassen darf, sofern Windows XP installiert werden soll. Die Festplatte ist aus dem gleichen Grund auf 160 GByte beschränkt. Asus will aber auch Versionen mit 2 GByte und bis zu 320 GByte großer Festplatte mit dann Windows Vista ausliefern. Die übrige Ausstattung (10-Zoll-Display, Kartenleser, Atom N270 mit 1,6 GHz, WLAN nach Draft-N, Bluetooth) entspricht Netbook-Standard, erweitert um einen ExpressCard-Schacht. Zwei Akkus bietet Asus an, einen drei und einen sechs Zellen großen. Mit dem 3-Zellen-Akku soll das N10 1,4 Kilogramm wiegen, mit dem größeren 1,6.
Beide Modelle sollen noch dieses Jahr erhältlich sein, dürften aber deutlich über 400 Euro kosten.
(jow)
