16.02.2007 14:37
Berliner Forscher wollen eine neuen Generation von intelligenten optischen Sensorsystemen entwickeln, die beispielsweise selbstständig Gegenstände vom Bildhintergrund unterscheiden können. Das Team um Susanna Orlic orientiert sich dabei an biologischen Vorbildern.
Im Auge gibt es regelmäßige Muster mit sechseckigen Strukturen, ähnlich wie in einem Kristallgitter, in dem sich die verschiedenen Atome in regelmäßigen Abständen wiederholen. So hat die Hornhaut, die äußerste Schicht des Auges, eine Gitterstruktur, deren wiederkehrendes Element wenige Nanometer groß ist. Diese periodische Struktur streut das Licht so, dass alles, was gerade im Blickfeld ist, gleichsam in Bildpunkte zerlegt wird. Orlic vermutet, dass diese hierarchischen Strukturen dafür verantwortlich sind, dass wir die genaue Anordnung von Gegenständen im Raum so gut erkennen können.
Siehe dazu in Technology Review 2/07 (online bestellbar):
(wst)
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