20.03.2009 11:56
Der von der ETH Zürich entwickelte Online-Speicherdienst Wuala fusioniert mit dem Netzwerkspeicherhersteller LaCie, gab der Wuala-Betreiber Caleido bekannt. Wuala bietet seinen Benutzern kostenlos ein Gigabyte Online-Speicherplatz an, den sie gegen Gebühren oder im Tausch gegen Speicherplatz auf dem eigenen Rechner erweitern können. Wuala verschlüsselt nach Angaben des Betreibers die Daten auf dem Client, der für Linux, Mac OS X und Windows bereitsteht. NAS-Hersteller LaCie bietet bereits den Netzwerkspeicher Internet Space an, der Daten über ein Internet-Portal des Herstellers mit Freunden teilt.
Laut Wuala-Gründer Dominik Grolimund werden die bisherigen Mitarbeiter weiterhin in Zürich am Onlinespeicher und der in Java geschriebenen Client-Software weiterentwickeln. Laut eines FAQ-Beitrags soll auch der Dienst in der aktuellen Form erhalten bleiben. Grolimund sieht den Zusammenschluß als Chance, neue Ideen zu entwickeln, die über den Rahmen einer reinen Software-Schmiede hinausgehen. Zu den finanziellen Details des Zusammenschlusses mit LaCie äußert sich die Wuala-Betreiberfirma Caleido nicht.
(Reiko Kaps)
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