01.01.2008 15:52
Parallel zur Entwicklung des aktuellen Linux-Kernels 2.6.x geht auch die Pflege des 2.4er Kernels noch weiter: Am heutigen Neujahrstag hat Willy Tarreau Linux 2.4.36 freigegeben, fast ein halbes Jahr nach dem Vorgänger 2.4.35. Die prominenteste Änderung ist die Einführung eines neuen sysctl namens mmap_min_addr, mit dem man verhindern kann, dass Prozesse die Adresse null belegen. So führt das Dereferenzieren eines Nullpointers zuverlässig zu einem Fehler, was der Ausnutzung eventueller Sicherheitslücken vorbeugt. Die weiteren Änderungen sind im (ausgesprochen kurzen) Changelog nachzulesen.
(bo)
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